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11.05.2012
Markenbildung auf der eigenen Internet-Plattform und in Social Media erfolgreich verbinden
Der Höhenflug der Social Media hat die Bedeutung des „klassischen“ Online-Marketings nicht geschmälert, im Gegenteil: Redaktionell betreute, multimedial interessant gemachte eigene Internetpräsenzen können mit lebhaften, wendig befüllten Unternehmensprofilen in Facebook, Twitter, Youtube und Google + ein angeregtes Spannungsverhältnis eingehen – solange Prioritäten gesetzt und einige wichtige Regeln beachtet werden.
Ihre Marke im Internet: Viele Wege führen zum Erfolg
Voraussetzung für ein positives Image und ein kundennahes Renommee im Internet ist stets die eigene Website: Authentisch, informativ und einfach auffindbar stellt sie den Mittelpunkt eines kommunikativen Kosmos dar. Der Satz „Inhalt entscheidet“ gilt nach wie vor, denn stets aktuell gehaltene Unternehmensprofile in den Social Media referieren immer wieder auf ausführlichere Geschichten, die auch aus anderen Richtungen, also beispielsweise über Suchmaschinen, perfekt gefunden werden. Ein dichtes „Funknetz“ aufbauen und regelmäßig Kommunikationssignale von sich geben, Diskussionen anstoßen, die Zielgruppen direkt ansprechen und diejenigen Informationen zur Verfügung stellen, die das Unternehmen und seine Projekte als erlebbar präsentieren – das ist die Aufgabe von Unternehmenskommunikation 2012.
- Klassische Werbung und Pressearbeit bringt ein Unternehmen, seine Produkte und Dienstleistungen ins Gespräch. Hier gilt: Gezieltes Networking zahlt sich aus, denn Reputations-Aufbau wirkt wie eine Schutzimpfung. Medienverantwortliche in Unternehmen und beauftragte Agenturen bauen persönliche Kontakte zu Ihren Zielmedien auf – via 1:1-Botschaften in Mails, auf Twitter oder über Presseaktionen.
- Regelmäßige Online-Pressearbeit wirkt sich auch positiv auf Ihren Erfolg im Suchmaschinenranking aus. Im Allgemeinen gilt hier: Viel hilft viel. In professionelle Suchmaschinenoptimierung und bezahlte Anzeigen (Google Adwords, generischer Index) zu investieren, ist zu erwägen.
- Die klassische Mundpropaganda hat dank der Social Networks eine neue, zeitgemäße Dynamik erhalten – und ist in ihrem Einfluss nicht zu unterschätzen. Empfehlungsmarketing, Like, Link, Post und Share können die positive Bekanntheit Ihres Unternehmens im Idealfall in die Höhe schnellen lassen. Seit Einführung von Google + kann das Suchmaschinenranking zusätzlich durch Empfehlungen beeinflusst werden.
- Individualisierte Display-Adverts springen dem umtriebigen User inzwischen auf jeder zweiten Internetseite entgegen. Auch ihr Einsatz kann ein Mittel der Wahl sein.
Das Niveau des Contents ist die Stellschraube für Erfolg im Internet
Natürlich sagt die Anzahl der Kanäle, die ein Unternehmen täglich nutzt, nichts über den Wert und die Nachhaltigkeit seiner Kommunikation aus; entscheidend ist der Inhalt. Relevant, abwechslungsreich, professionell geschrieben und aktuell sollte er sein und dem „Empfänger“ einen ansprechenden Mehrwert liefern. Nicht nur auf der textlichen Ebene, sondern multimedial: Per Bild, Ton und Video. Erst der Content macht eine Marke lebendig und somit für ihre Zielgruppe erlebbar.
Macht ein professioneller Webauftritt die Social-Media-Arbeit überflüssig?
Manche Firmen, die noch vor kurzem gar nicht schnell genug auf den rasenden Social-Media-Zug aufspringen konnten, haben mittlerweile die Notbremse gezogen: Als zu zeitaufwändig und zu teuer haben sich viele Maßnahmen herausgestellt – und gäbe es nicht zumindest eine Handvoll treuer, sich selbst produzierender und eifrig kommentierender Fans, würde die Kommunikation der Unternehmen stets in ein und dieselbe eintönige, monologisierende Richtung laufen. Was bleibt nun von der „sympathischen, authentischen Nähe zum Kunden“, die Social Media-Berater als Patentrezept für erfolgreiche und nachhaltige Kommunikation in Facebook & Co. empfehlen? Mit bloßem regelmäßigem Posten ist es längst nicht mehr getan.
Facebook: Kommunikatives Universum spielt nach eigenen Regeln
Dass Unternehmen wegen dieses Rückzugs von Selbstdarstellung und erzwungener „Kommunikation auf Augenhöhe“ heutzutage nur schwer auf Social Media verzichten können, liegt an der Allgegenwart des Phänomens „Facebook“, das sich von Google zunehmend abkoppelt und ein eigenes, in sich geschlossenes Universum bildet, das nach seinen eigenen Regeln spielt – so wie auch Apple mit iTunes und Apps einen weiteren „Walled Garden“ errichtet hat. Wer zumindest als mittelständisches Unternehmen auf Präsenz bei Apps, in Facebook oder auf YouTube verzichtet, verspielt die Chance auf einen aufrichtigen Kontakt zu seinen Fans und Kunden – und gibt so ein wichtiges Marketinginstrument aus der Hand, dessen wahres Gewicht im Wettbewerb sich erst noch erweisen wird.
Back to the Roots: Fokussieren Sie das wirklich Wichtige
Online-Marketing in Zeiten von Facebook bedeutet, dass die Marketingverantwortlichen trotz all ihrer Bemühungen um eine authentische Kommunikation vor allem eins nicht aus den Augen verlieren dürfen: Die eigentliche Internetpräsenz ihres Unternehmens. Hier ein stabiles, vielschichtiges und informatives Fundament zu legen, ist Grundvoraussetzung, um das Unternehmen aktuell und umfassend darzustellen – und zwar auf eine Weise, die der individuellen Marke entspricht. Über die Unternehmenspräsentation „auf eigenem Grundstück“ im Netz hinaus, bieten auch Aktions-Webseiten zu besonderen Produkten oder öffentlichkeitswirksamen Kampagnen des Unternehmens Gelegenheit für noch mehr Wahrnehmung der eigenen Marke bei den relevanten Zielgruppen. Und das wiederum bietet neues „Futter“ für die Sozialen Netzwerke und die 1:1-Medienarbeit, womit sich der Kreis effizienter Marketingarbeit sinnvoll schließt.
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