Digitales Magazin in der internen Kommunikation

Gold für „realreport.de“: Die Laudatio des Outline-GF


Das digitale Magazin realreport.de erhält den Medienpreis für interne Kommunikation, 2019 in Gold. V.l.n.r.: Laudator Josef Schmaus (Geschäftsführer der Outline – Online Medien GmbH), Tatjana Sladek Babka (real), Sabrina Pick (real).

[ Mainz, 29. November 2019 ] Das digitale Magazin realreport.de der Einzelhandelskette real erhielt einen EWA Award 2019 in Gold. Verliehen wurde die Auszeichnung vom Institut Interne Kommunikation in den Räumlichkeiten der Firma Schott. Die Real Group Holding GmbH ist ein Unternehmen der Metro AG mit langer Tradition. Sie nahm 1992 ihren Anfang und betreibt mittlerweile mehrere hundert Selbstbedienungs-Warenhäuser in ganz Deutschland. 2000 wirkte real auch an der Gründung des bekannten Programms Payback mit.

In der Laudation von Jury-Mitglied Josef Schmaus lesen Sie, was die Juroren an realreport.de so begeistert hat und real zum Gewinner des EWA Award 2019 machte.

Hands-on-Mentalität der Buddies lehrreich widergespiegelt

Wer sich einen Eindruck von den Mitarbeitern der zumeist vierbuch-stabigen Handelsketten hierzulande machen will und dazu auf die Idee käme, ausschließlich sogenannte Viralvideos auf Social Media heran-zuziehen, würde ein recht schräges Bild gewinnen. Da hetzen wahlweise Weißschürzen – heimlich hinter Regalen – Spionen von der Konkurrenz hinterher oder sie jumpen hormongesteuert über das Kassenband. Ist das in den Augen von echten Handelsmitarbeitern witzig?

Real, die SB-Einzelhandelskette der Metro, jedenfalls schafft es, im www.realreport.de echte Wertschätzung zu erzeugen, indem die Perspektive umgedreht wird. Den Markt-Mitarbeiter eben nicht als Objekt verkitschter Werber-Phantasien, sondern subjektiv als Teil einer großen Familie von Macherinnen und Machern darzustellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu zeigen, denen keine Vielfalt zu viel, keine Ware unbekannt und kein Tohuwabohu zu groß ist, um es nicht in den Griff zu bekommen.

Der Alltag der Mitarbeiter in Handelsmärkten mit unfassbar komplexen Angeboten sieht anders aus, als in der Vision viraler Videos. Vor Ort zeigt sich ein Durchschnitt der Bevölkerung beim Einkaufen und wird von ebenfalls einem Durchschnitt der Bevölkerung umsorgt und bedient. Wenn es nur so einfach wäre! Inzwischen werden nahezu alle Themen, welche  die Gesellschaft medial bewegen auch in und zwischen den Regalen der Märkte verhandelt: Wie viel Verpackung wollen wir? Wie lange Transportwege für was sind o.k. und für was nicht mehr? Soll Fisch, den ein Einzelner schonen will, überhaupt noch verkauft werden?

Können Service-Mitarbeiter auf diese Fragen - und noch auf viele mehr - passende Antworten haben? Nicht nur „Warum nicht“, sondern „und ob“, scheint das Resumee für regelmäßige Leser des realreport zu sein. Ob CO²-Fußabdruck, Welthunger oder Integrationsthemen – die Redaktion macht keinen Bogen um gesellschaftlich relevante Themen, die aus der Sicht eines entschlossen WIR behandelt werden. Dieses WIR kann umso beherzter ausgesprochen werden, weil der realreport dank Passwortschutz den Mitarbeitern vorbehalten ist. Ein wenig Öffnung für einen Einblick „behind the scenes“ könnte freilich auch nicht schaden.

Die Themenmischung verdichtet sich in Profi-Augen zu einem subjektiv positiven Blick. Der Supermarkt ist eine extrem bunte Veranstaltung –  der realreport bildet die Szenerien ab, wie sie sind und das Leben sie schreibt. Dabei wird immer das Niveau gehalten und ein positives Bild vom durchschnittlichen Kundenpublikum projiziert, anders ausgedrückt: der schlaue, moderne, weltoffene Kunde soll König bleiben!

In diesem Kontext ist das technische realreport-Konzept so schlicht und klar dem Mitarbeiter zugewandt, wie es das für eine Verwendung „nebenbei“ und „immer neu“ eben braucht. Die Attribute frisch und lebendig oder die „Hands-on-Mentalität“ kommen rüber und entsprechen  dem Teamspirit der Real-Buddies. Die Mischung reizt seine Zielgruppe durch eine Mischung aus Produktwissen, Engagement und aktuellen Einsprengseln aus der Arbeitsumwelt des weitverzweigten Real-Filialnetzes. Dabei wird trotzdem nie das Maß an „Flurfunk“ überschritten, das ein gut gemachtes internes Medium auch online so traumwandlerisch treffend zwischen „distanziert“ und „anbiedernd“ erscheinen lässt.

Wie steht es jedoch um den Kontakt zu den Autoren? Die Verbindungen zu Social Media? Bei diesen Fehlanzeigen gilt es, das Konzept vielleicht noch ein wenig nachzujustieren, um höchste Ballhöhe zu erreichen.

Summa summarum sprüht es im realreport jedenfalls überall vor Aktualität – absolut vorbildhaft. Alle Punkte sind deutlich voneinander abgehoben, man hat Lust immer weiter zu klicken. Der realreport wirkt für den Arbeitsalltag lehrreich. Ohne erhobenen Zeigefinger wird eine abwechslungsreiche HR-Markenwelt entfaltet. Und wenn die Ruhepause zu Ende ist, hat man Laune wiederzukommen.

Wenn dies keine Auszeichnung wert ist: Gold beim EWA Award 2019 in der Kategorie Online-Medien für www.realreport.de – herzlichen Glückwunsch!

https://www.real.de/unternehmen/

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