SEO Texte

So schreiben Sie für die Suchmaschine

SEO-Texte sollen Werbetreibende, in den Suchergebnissen möglichst weit oben positionieren. So soll ein Teil des äußerst lukrativen Besucherstroms, der nach Produkten und Dienstleistungen sucht, auf die eigene Website geleitet und zur Interaktion animiert werden. Lesen Sie, wie man die Aufmerksamkeit von Google, Bing & Co. bekommt. 

Vor allem Werbetexte werden heute nicht mehr nur für andere Menschen geschrieben, sondern auch für Suchalgorithmen – also für Maschinen. Durch standardisierte Kennzahlen kann die Qualität des Geschriebenen bewertet und verglichen werden. Die Arbeitsweise eines Computers hat Einzug in eine kreative Disziplin gehalten.

Die Funktionsweise und Überwachung von SEO-Texten hat Vorteile für Unternehmen. Anhand von Kennzahlen lässt sich leicht erkennen, welche Texte bereits relevant für die Suchmaschine sind und bei welchen es Optimierungspotenzial gibt. Neue Inhalte können vor der Erstellung strukturiert nach Suchmaschinenkriterien geplant werden. Und: Anstatt dem Texter und dessen Sprachgefühl blind zu vertrauen, können Sie so nachvollziehen, warum gewisse Phrasen und Ausdrücke verwendet wurden. Messbar- und Nachvollziehbarkeit eines SEO-Texts sind USPs einer SEO-Strategie. 

Lasse Sie uns über SEO sprechen

Strukturierte Kreativität durch Kennzahlen

Unter diesem Gesichtspunkt verändert sich die Erstellung von Website-Inhalten. Produktbeschreibungen und Werbetexte haben zwar nach wie vor den Auftrag, die Leser emotional anzusprechen und zur Kontaktaufnahme oder zum Kauf zu bewegen. Zusätzlich muss ein Text jedoch Schlüsselbegriffe (Keywords) in einer gewissen Dichte enthalten, um von der Suchmaschine als relevant eingestuft zu werden. So kann der Algorithmus bestimmen, ob eine Webseite zu einer bestimmten Suchanfrage passt. Andere Komponenten sind die Leserfreundlichkeit und Strukturierung des SEO-Texts. Hierfür gibt es ein paar sehr hilfreiche Kennzahlen, die Hinweise auf Verbesserungspotenzial des Textes geben. 

Beispielsweise darf ein Text nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht lesbar sein. Dazu muss sich seine Lesbarkeit auf der Flesch Reading Ease-Skala zwischen den Werten 45 und 70 bewegen. Zwischenüberschriften, korrekt formatiert, sollen wichtige Keywords enthalten, da die Suchmaschine sie dann als wichtig einstuft. Absätze sollten eine gewisse Wortanzahl nicht überschreiten. Übergangsphrasen sollten einen Anteil von mindestens 30% des Gesamttextes ausmachen. Verschiedene Content Management Systeme (CMS) bieten hierfür (oftmals kostenpflichtige) Tools zur Verbesserung dieser messbaren Werte. 

SEO-Potenzial analysieren

Worauf sollte bei der Inhaltsplanung geachtet werden?

Machen Sie sich bewusst, was Ihre Website kommunizieren muss – und was nicht. Viele Unternehmen glauben, für ihre Branche eine Art Wikipedia sein zu müssen, um Ihre Nutzer über alle Vorgänge und Details rund um Ihr Angebot zu informieren. Es wird außer Acht gelassen, welchen Zweck die meisten Firmen-Webseiten erfüllen: Eine übersichtliche Darstellung des Unternehmens und seiner Leistungen und Produkte, ergänzt durch klare Handlungsaufforderungen zum Kauf oder zur Kontaktaufnahme.

Der Fokus Ihrer Website-Inhalte sollte darauf liegen, die Alleinstellungsmerkmale Ihres Angebots klar darzustellen und dem Nutzer das Gefühl geben, an der richtigen Stelle zu sein. Genauso wie man Nutzern, deren Anliegen nicht zum Unternehmensportfolio passt, dies ebenfalls vermitteln sollte. So sparen sich beide Seiten Zeit und das Unternehmen sendet ein zusätzliches Qualitätssignal aus, indem es sich klar positioniert.

Daraus ergibt sich folgende Faustregel: Ein guter SEO-Text

  • informiert und unterhält den Empfänger,
  • transportiert eine klare Botschaft und
  • wird angereichert durch technisch notwendige Kriterien.

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Die Ausnahme: Blogs und Social Media

Soweit, so rigide: Wo klassische Werbung im Sinne von direkter Ansprache und Kaufaufforderung gemacht wird, sind die Anforderungen an Werbetexte und Produktbeschreibungen eindeutig. Wie sieht es jedoch bei der Kundenkommunikation aus?

In Blogs und auf den sozialen Medien darf es ruhig etwas lockerer zugehen. Der Fokus liegt hier nicht auf dem Verkauf, sondern darauf, dem Unternehmen und der Marke ein menschliches, persönliches Image zu verleihen. Insofern müssen Facebook-Updates, Tweets und Blogartikel Ihrer Mitarbeiter nicht als strikte SEO-Texte verfasst werden. Sich daran zu orientieren schaden jedoch auch nicht.

Demnach stehen der Dialog und der Unterhaltungswert von Texten auf Blogs und Social Media eindeutig im Vordergrund. Hier findet sich übrigens auch ein Platz für detaillierte Informationen über einzelne Produkte. In Form eines informativen Artikels, angereichert mit Bildern und weiterführenden Links kann ein Unternehmen so nicht nur einen Mehrwert für seine Nutzer bieten, sondern strahlt gleichzeitig Kompetenz aus. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Beitrag über Unternehmensblogs.

Mehr SEO-Basics erklären wir Ihnen in diesen Beiträgen aus der Themensammlung SEO

Unsere Empfehlung: Wir berate Sie auch zum Thema Förderung für SEO im Mittelstand. Unserer Erfahrung nach ist das beste Programm hierfür die go-digital Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums – und gilt auch für die Konzeption und Umsetzung von SEO und anderen Maßnahmen durch eine autorisierte Agentur.

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