Social Media für Unternehmen

Welcher Social Media-Typ ist Ihre Firma?

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Social Media sind populär – nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen. Dabei sollten Unternehmen sich damit auseinandersetzen, auf welchen dieser Social Media die eigene Zielgruppe stark auftritt. Und: Wo sie für Werbebotschaften überhaupt empfänglich ist. Die Grundlagen für Kanäle und Werbewirkung in Social Media für Unternehmen geben wir Ihnen hier an die Hand.

Social Media-Kanäle sind meistens keine direkten Vertriebswerkzeuge. Damit sollen sie keine direkten Verkäufe generieren, sondern sind eher als weicher Faktor zu sehen. Eine Ausnahme ist Instagram Shopping, das Unternehmen, Blogger und Influencer nutzen können, um Produkte direkt in der App zu verkaufen. Das lohnt sich aber nur für bestimmte Produktgruppen. Zum Beispiel ist dies für den B2B-Sektor unbrauchbar. Wenn Sie sich aber als sympathisches, kompetentes Unternehmen auf den sozialen Medien profilieren, wird das mittel- und langfristige Auswirkungen haben – auch auf Ihren Umsatz.

Welcher Social-Media-Kanal ist für mein Unternehmen der richtige?

Bei kleinen und mittelgroßen Firmen wird eine wichtige Frage oftmals nicht gestellt, obwohl sie eine wichtige Rolle spielt: Welcher Social Media-Typ ist mein Unternehmen? Daran hängen einige weitere Fragen, die es zu beantworten gilt.

  • Kommen wir flächendeckend auf allen Plattformen glaubwürdig rüber?
  • ist mein Produkt überhaupt für bestimmte soziale Netzwerke geeignet?
  • welche Ziele verfolge ich mit Social Media

Zunächst ist es wichtig, die eigenen Produkte und die Unternehmenskultur unter die Lupe zu nehmen. Für welche Social Media-Kanäle Sie überhaupt genügend Ressourcen besitzen, kann ein erster Hinweis darauf sein, wo Sie aktiv werden sollten.

Wir beraten Sie gerne zum Thema Social Media

Facebook – der Klassiker unter der sozialen Netzwerken

Facebook ist mittlerweile eines der ältesten sozialen Netzwerke. Das gilt nicht nur für das Bestehen der Plattform, sondern auch seine Nutzer. Gerade bei den 16- bis 19-Jährigen sinkt der Anteil rapide. Trotzdem bietet Facebook noch viele Möglichkeiten für erfolgreiche Social-Media-Kommunikation – und sei es nur, um Präsenz zu zeigen. Sowohl Dienstleister als auch Hersteller können von einer authentischen Kommunikation mit ihren Abonnenten profitieren. Gerade bei Produkten die eher eine ältere Zielgruppe ansprechen sollen, ist Facebook im B2C-Bereich die richtige Wahl. Auch für B2B kann dies zutreffen. 

Für B2C- und B2B-Unternehmen lohnt sich Facebook besonders beim Thema Branding. Denn wer sich über ein Unternehmen informiert, sieht sich oft auch dessen Social Media an. So wird der Charakter des Unternehmens für Neukunden oder auch potenzielle Bewerber betont. Hierzu können Sie im Prinzip alle möglichen Materialien verwenden: Blogbeiträge, Fotos, Videos, Live-Streams von interessanten Events oder das Teilen von Zeitungsartikeln gehört auf Facebook zur breiten Palette der Möglichkeiten.

Wir bauen erfolgreiche Social-Media-Kanäle

Instagram – die Bilderflut um Lifestyle und Trends

Instagram ist mittlerweile nicht mehr nur für eine ganz junge Zielgruppe gedacht. Die Plattform hat Facebook als breitestes soziales Netzwerk abgelöst. Unternehmen mit physischen Produkten, die am besten noch zu einem Lifestyle gehören ist – das bietet eine Menge Input für Instagram. Das Produkt richtet sich idealerweise an Konsumenten. Diese sind bei Instagram wichtige Multiplikatoren und können entscheidend zur Bekanntheit eines Produkts beitragen. Hierfür nutzen Unternehmen auch Kooperationen mit Influencern, die eine enorme Reichweite haben und oft eine genaue Zielgruppe bespielen. 

Unser Tipp: Facebook und Instagram gehören mittlerweile zusammen. Deshalb lassen sich beide Plattformen komfortabel über eine einzige Oberfläche bedienen. Hierfür nutzen Sie am besten den Facebook Business Manager

Ein Dienstleister hingegen haben selten physische Produkte. Das Problem: Man kann einen Service schlecht in attraktiven Bildern festhalten. Bildlastige Plattformen wie Instagram können für solche Firmen trotzdem gewinnbringend genutzt werden. Hierfür darf der Fokus nicht auf Product Placement liegen, sondern die Unternehmenskultur muss im Vordergrund stehen.

Toll sind Fotos vom Bürohund, Schnappschüsse bei Team-Events, Büroalltag oder Kundenbesuche (falls erlaubt). So können Dienstleister ein positives und starkes Unternehmensbild prägen, was nicht zuletzt bei der Personalsuche ausschlaggebend sein kann. Vielen Bewerbern ist die Unternehmenskultur sehr wichtig. Wird der Büroalltag auf Social Media dargestellt, wirkt dies als ein starkes Qualitätssignal.

#interessiert?

Inspiration: Unser Kunde Tatonka fährt auf Tatonka eine sehr erfolgreiche Branding-Strategie, an der sich viele Kunden mit schönen Reisefotos beteiligen.

https://www.instagram.com/p/BZWJDhHleJO/

Twitter – kompakte Informationen auf 280 Zeichen

Auf Twitter zählt das geschriebene Wort mindestens so viel wie ein gutes Bild. Für Unternehmen, die gerne klar und direkt auf Social Media kommunizieren, ist Twitter genau richtig. Natürlich sind auch Tweets mit Bildern populär und heben einen aus der Masse an Nachrichten hervor. Twitter lebt jedoch vor allem vom Gespräch mit anderen Mitgliedern.

Als Unternehmen mit einem B2C-Produkt bietet Twitter großartige Möglichkeiten. Zum Beispiel, um als Kunden-Support auf Wünsche und Fragen einzugehen. Große Unternehmen wie die Post nutzen Twitter als Support-Tool. Doch auch für B2B-Unternehmen können sich Chancen ergeben. Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden, die ebenfalls auf Twitter aktiv sind oder klinken Sie sich bei aktuellen Themen über Hashtags ein. Auch ideal: Live-Berichterstattung von Events, auf denen Ihre Firma vor Ort ist, wie Konferenzen oder Messen.

Inspiration: Die Firma KUKA aus Augsburg betreibt nicht nur einen, sondern gleich drei Twitteraccounts, die sie auf Deutsch und Englisch mit firmeninternen Meldungen als auch Branchennews befüllt. Auf Messen etc. tweetet KUKA ebenfalls fleißig, um die Follower auf dem Laufenden zu halten.

Staatliche Förderung für Social Media im Mittelstand

Social Media-Betreuung: Selbst machen oder auslagern?

Je nach Unternehmenskultur ist es eine gute Idee, die Social Media-Arbeit im Unternehmen zu behalten. Die eigenen Mitarbeiter sind am nächsten an den firmeninternen Themen dran und können so einen authentischen, abwechslungsreichen Social Media-Kanal befüllen. Es ist trotzdem sinnvoll, sich bei der Konzeptionierung durch Profis beraten zu lassen, auch wenn die Umsetzung dann im Unternehmen stattfindet.

Sollten Sie darüber nachdenken, groß angelegte Werbekampagnen über Social Media-Kanäle auszuliefern, könnte es sich lohnen, mit einer Social Media-Agentur zu sprechen. Von der Konzeption der Werbebanner bis hin zur genauen Planung von Postings und Anzeigen können diese Profis Ihnen bei allen Aufgaben unter die Arme greifen.

Unsere Empfehlung: Social-Media-Strategie staatlich fördern lassen. Zusammen mit anderen Maßnahmen zur digitalen Markterschließung klappt das dem go-digital Programm des Bundeswirtschaftsministeriums.

Hier gehts zur kompakten Zusammenfassung der go-digital Förderung bei OUTLINE

Hier finden Sie noch weitere Tipps, die wir Ihnen als Social Media Agentur aus Augsburg zur Verfügung stellen.

[Dieser Beitrag wurde am 15. Oktober 2020 aktualisiert]