Crossmedia in der Internen Kommunikation – Gold für „Pro Merck“

Outline-GF hält Laudatio


Das Crossmedia-Konzept von PRO Merck erhält den Medienpreis für interne Kommunikation, Kategorie „crossmedia“ in Gold. V.l.n.r.: Laudator Josef Schmaus (Geschäftsführer der Outline - Online Medien GmbH), Stefanie Babka (Merck), Dr. Andreas Schmidt (Merck).

[ Mainz, 29. November 2019 ] Im Rahmen der Verleihung der Preise des EWA Awards 2019 des Institut Interne Kommunikation bei der Firma Schott hatte Jury-Mitglied Josef Schmaus die Ehre „Gold“ in der Kategorie „Crossmedia“ an PRO Merck zu verleihen. PRO Merck ist das crossmediale Mitarbeitermagazin der Merck KGaA, einem Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie mit Sitz in Darmstadt. Merck gibt es seit mehr als 350 Jahren. Noch heute ist das Unternehmen mehrheitlich im Besitz der Nachkommen von Friedrich Jacob Merck – dem Mann, der das Unternehmen 1668 in Darmstadt gegründet hat.

Seitdem hat sich Merck zu einem globalen Unternehmen entwickelt. Mit rund 56.000 Mitarbeitern in 66 Ländern arbeitet Merck an bahnbrechenden Lösungen und Technologien. 2018 wurden insgesamt 2,2 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert.

Lesen Sie hier in der Laudatio von Josef Schmaus im vollen Wortlaut, was PRO Merck auszeichnet und aus der Sicht der Jury zu einem Gold-Gewinner im Rahmen des EWA Award 2019 machte.

„Ein crossmedialer Eckstein der Internen Kommunikation“

„Proaktiv, produktiv, problemlösend – in jedem Fall Pro Merck – und dies ist das Startsignal zur Laudatio für ein vorbildhaftes crossmediales Konzept. Oder sollen wir eher von einem medialen Biotop sprechen? App, Podcast, Webseite und die gute alte Zeitschrift – wieso nicht das eine tun, ohne das andere zu lassen? Nicht einen Kanal durch einen anderen ersetzen, sondern die Segmente des Publikums in ihren Kanal-Vorlieben ansteuern. Und diese Vorlieben sind heute nicht mehr generationen-bezogen, sondern abhängig von der Lebenslage. Chapeau, wie PRO Merck das gelingt!

Merck kommt markant entgegen. Das Logo, die Überschriften, die Farbmischungen. All das fordert heraus: Achtung, hier hat jemand etwas zu sagen. Hundert Prozent Magenta, hundert Prozent Zyan – das gibt ein Lila mit einer Tiefe, wie es am besten auf einem Blatt Papier zur Geltung kommt. Mit wachsendem Genuss zieht diese Optik ins Heft, Seite für Seite wächst die Neugier, die Freude, was da noch so kommen mag. Ein Print-Magazin, irgendwie aus der Zeit gefallen? Mitnichten. Vielmehr ist es ein  Eckstein der internen Kommunikation, die völlig ohne Akku-Restlaufzeit auskommt und auch in Ecken lesbar ist, in denen ansonsten Funkstille herrscht. Und um diesen Eckstein ist grünes Gras gewachsen, eine Umwelt aus smarten Inhalten, die mehr sind als „noch eine App“ oder „noch eine Webseite“.

Es passt in die sich rasch wandelnden Zeiten der Informationsadaption, dass das digitale Konzept der PRO zwei riesige Herausforderungen der Internen Kommunikation auch angesichts des zunehmend mobilen Medienkonsums konsequent beachtet, durchhält – und damit meistert: PRO Merck funktioniert intuitiv. Und PRO Merck ist keine Wagenburg.

Intuition ist das, was das vielzitierte Nutzer-Erlebnis ausmacht. Content-Spezialisten sollten sich damit ja auskennen: Das Wichtigste zuerst, die   7 journalistischen Ws und viele Techniken mehr, sorgen dafür, den Leser bei der Stange zu halten. Doch dass daraus auch eine Freude machende Usability – etwa auf einem Smartphone – entsteht, ist mit einem guten Text allein längst nicht garantiert.

Erst das Zusammenspiel mit graphisch orientierender Oberfläche und ablauftechnisch selbstverständlichen Umsetzungen macht die User zufrieden und lässt sie neugierig weiter- und wiederkommen. Genau das gelingt Pro Merck. Damit wird den 50.000 hellen Köpfen von Merck, den Forschern, Erfindern und Strategen – vernetzt in 66 Ländern weltweit – eben nicht nur vier Mal pro Jahr ein Medium in sieben (Welt-)Sprachen vorgelegt. Über die App bleibt Pro Merck quasi zeitlos aktuell, stets und überall verfügbar.

Die Wagenburg der Internen Kommunikation baut sich oft ohne Not auf. Da wird zu rasch ein Passwort vor eine an sich allgemein interessante Webseite gesetzt, oder die Verfügbarkeit ist gleich ganz ins Intranet verschoben, wo man zwangsläufig unter sich bleibt. Konzeptionell ausgeschlafen, technisch clever umgesetzt präsentiert sich PRO offen für alle Interessenten, auch die externen (für vielleicht Bald-Mitarbeiter). Inhalte, die auch explizit Interna behandeln, bleiben ins Intranet verlinkt und damit automatisch Team-Mitgliedern vorbehalten.

Zur Preisvergabe definitiv beigetragen hat für die Jury der Podcast, der die Inhalte der Ausgaben in Deutsch und Englisch sprachlich wiedergibt. Während langer Fahrten mit Bahn, Auto oder Flugzeug erreicht PRO damit die (inzwischen alterslose) Generation, die „always on, always on the run“ ist – eben dort, wo wir uns alle befinden: auf dem Weg.

Für ihre crossmediale Aktivität erhält die „Pro Merck“ des Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck beim EWA Award 2019 sozusagen die Goldmedaille. Herzlichen Glückwunsch!“

https://www.merckgroup.com/de/pro.html

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